08. Mai 2008 12:27
Eigentlich ist die Krankheit harmlos, aber bei Kleinkindern kann sie schwere Komplikationen auslösen. Über 20 Kinder in China sind bereits an der Virusinfektion gestorben.
Der Erreger löst normalerweise die weitgehend harmlose Hand-Fuß-Mund-Krankheit aus, kann aber vor allem bei kleinen Kindern zu schweren Komplikationen führen, die auch tödlich verlaufen können. Alle betroffenen Kinder sind unter sechs Jahre alt, die meisten sogar jünger als zwei Jahre. Der Anstieg der Infektions-Zahlen geht laut Xinhua unter anderem auf eine neue Regelung des Gesundheitsministeriums zurück, wonach Fälle der Hand-Fuß-Mundkrankheit gemeldet werden müssen.
Der China-Repräsentant der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Hans Troedsson, erläuterte vor Journalisten in Peking, es sei nicht ungewöhnlich, dass tausende Erkrankungen aufträten. China habe angemessen auf den Ausbruch reagiert. Außer in der Stadt Fuyang der Provinz Anhui habe es bislang keine weiteren «schweren» Ausbrüche gegeben, sagte der Sprecher des Pekinger Gesundheitsministeriums, Mao Qun'an. In dem Ort waren 22 Kinder unter sechs Jahren nach einer Infektion mit dem Enterovirus 71 gestorben. (dpa/AP)