Umfrage zu Tibet-Krise: «Made in China» wird zum Ladenhüter16. Apr 2008 09:33  |  Sehr viel Spielzeug kommt aus China | Foto: dpa |
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Ein Verzicht auf chinesische Produkte könnte die Führung in Peking stärker treffen als Pro-Tibet-Demonstrationen. Immer mehr Verbraucher zeigen Waren aus China daher die rote Karte, ergab eine Umfrage.
Knapp jeder vierte Deutsche kauft nach eigenen Angaben wegen der Tibet-Politik Pekings weniger oder gar keine Produkte aus China mehr. 23 Prozent der Befragten gaben an, dass sie damit Druck auf Peking ausüben wollten, die Unterdrückung in Tibet zu beenden. Für die große Mehrheit der Bürger ist dies jedoch kein Thema: 75 Prozent sagten, sie würden weiter wie bisher Waren und Güter aus China kaufen.
Unterdessen sagten einige Wirtschaftsführer, dass sie zur Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele am 8. August in Peking kommen wollen. Nach «Stern»-Informationen wollen Siemens-Chef Peter Löscher, Adidas-Chef Herbert Hainer, VW-Chef Martin Winterkorn und BASF-Chef Jürgen Hambrecht teilnehmen.Letzterer sagte gegenüber dem «Stern», er habe die Einladung «ganz bewusst angenommen». (nz)
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