«Mein Projekt - Gemeinsam wird alles möglich», lautet der Titel der Broschüre. Sie fasst die zentralen Vorschläge zusammen, die Sarkozy seit Beginn des Wahlkampfes gemacht hat. «Ich will der Präsident der Republik sein, der Frankreich reformiert», heißt es in einem handgeschriebenen Vorwort. «Ich werde Sie nicht belügen und Sie nicht verraten.» Das Wort «Bruch», mit dem Sarkozy bislang die Distanz zum amtierenden Staatschef Jacques Chirac deutlich machen wollte, wurde aus dem Programm gestrichen. Stattdessen ist nun von «tief greifendem Wandel» die Rede. Ebenso kassiert wurde Sarkozys konkretes Versprechen, Steuern und Abgaben um vier Punkte zu senken. Nun heißt es lediglich, die Steuern würden nicht erhöht.
An seinem umstrittenen Vorschlag, ein Ministerium für Einwanderung und nationale Identität zu schaffen, hält Sarkozy dagegen fest. Die erste Wahlrunde findet am 22. April statt, die wahrscheinliche Stichwahl zwei Wochen danach. In Umfragen behauptet der UMP-Präsident, der am Montag vom Posten des Innenminister zurückgetreten war, einen knappen Vorsprung vor der Sozialistin Ségolène Royal und dem Zentrumskandidaten François Bayrou von der UDF. (nz/AP)