Bund kommt Schwerin bei G8-Gipfel entgegen
17.11.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Vor dem Treffen hatte Regierungssprecher Thomas Steg betont, von den Gesamtkosten in Höhe von 90 Millionen Euro wolle der Bund eine Summer von «Mitte 20 Millionen» übernehmen. Das reichte der Landesregierung von Mecklenburg- Vorpommern nicht aus. Offen in der Finanzierung sei noch ein Betrag von 30 Millionen Euro, hieß es in Schwerin.
Die Bundesregierung könne aus Gründen der Gleichbehandlung hierfür kein Geld zuschießen, sagte Steg und verwies auf die Castor-Transporte. Dort muss Niedersachsen für die Kosten von Polizisten aus anderen Bundesländern aufkommen.
Im Sommer hatte US-Präsident George W. Bush im Rahmen seines Deutschlandbesuchs in Heiligendamm übernachtet. Über die Sicherheitsmaßnahmen und die Finanzierung hatten Bund und Mecklenburg- Vorpommern gestritten. (nz)

