Grüne geben sich neues Wirtschaftsprofil
27.10.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Von den «Neoliberalen» wolle sich die Partei ordnungspolitisch durch einen wohlwollenden Staatsbegriff abheben. Er solle schlank, aber stark sein, soziale Rahmenbedingungen schaffen, «echte und faire Märkte» statt Monopole oder nationale Abschottung, zitiert die Zeitung aus dem Papier. Wettbewerb soll demnach kein Selbstzweck sein, sondern «ein Mittel, die besten Lösungen zutage zu fördern».
Sogar mit den «Heuschrecken», dem «Venture Capital», hätten die Grünen ihren Frieden gemacht, schreiben die Autoren des Papiers. Mit grüner Produktion könne man schwarze Zahlen schreiben. Der klassische, auf Strukturerhalt und Abschottung bedachte Umverteilungsstaat habe angesichts weltweiter Umbrüche seine besten Tage hinter sich. (nz)

