Ein Mittelständler hat kein Verständnis für Opel-Hilfe:
Industrie sieht «Schamgrenze» bei Staatshilfen
15.06.2009
Herausgeber: netzeitung.de
«Es ist bei allem Verständnis für den Zorn über Exzesse und Egoismen die Sorge, dass die Politik beginnt, die Finanzkrise und das Fehlverhalten Einzelner auf die Wirtschaft als Ganzes zu projizieren und daraus die falschen Schlüsse zu ziehen», sagte er. Es hätte hier ordnungspolitisch andere Wege geben müssen. Die Politik habe sich voreilig festgelegt und Verhandlungsspielräume eingeengt.
Keitel forderte weiter: «Für die Hilfen aus dem Deutschlandfonds wurden klare Regeln festgelegt. Daran muss die Politik sich halten. Es muss sauber getrennt werden zwischen Folgen der akuten Wirtschaftskrise und kontinuierlichem Strukturwandel.»
Ein Mittelständler habe kein Verständnis dafür, dass ein Opel-Arbeitsplatz mit 200.000 Euro gerettet werde, während er selbst keinen Kredit in dieser Größenordnung bekomme. (nz/dpa)

