So wuchs gerechnet auf das gesamte erste Halbjahr das Aufkommen der Lohnsteuer um 7,5 und das der veranlagten Einkommensteuer um 7,6 Prozent. Die Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer, die den Ländern zustehen, stiegen um 10,7 Prozent. Einbußen meldete das Bundesministerium hingegen bei der Stromsteuer (minus 13,8 Prozent) und bei der Tabaksteuer (minus 8,8 Prozent).Insgesamt zahlten Bürger und Unternehmen im ersten Halbjahr 249,7 Milliarden Euro an den Staat – und dabei sind die reinen Gemeindesteuern noch nicht eingerechnet. Der Bund erhielt 112,5 Milliarden (plus 3,8 Prozent) und die Länder 109,8 Milliarden Euro (plus 5,9 Prozent). An die Gemeinden flossen neben deren eigenen örtlichen Steuern 14,9 Milliarden Euro aus Gemeinschaftssteuern, 13 Prozent mehr als zur gleichen Zeit des Vorjahrs. (AP)