Wegen Fehlspekulationen mit zweitklassigen US-Hypothekenkrediten war das einst als grundsolide geltende Geldinstitut in schwere Turbulenzen geraten und hatte seine Verlustprognose in den vergangenen Monaten mehrfach korrigiert. Seit Sommer 2007 brauchte das Institut zudem vom Bund immer wieder Kapitalspritzen in Milliardenhöhe, nachdem der Vorstand lange behauptet hatte, die Risiken aus der US-Hypothekenkrise bewegten sich im einstelligen Millionenbereich.
Nur mit mehreren milliardenschweren Rettungspaketen konnten die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), Bund und Banken die IKB vor dem Zusammenbruch bewahren. Nun soll die ins Trudeln geratene Mittelstandsbank schnellstmöglich verkauft werden.