Probleme mit neuem Terminal in London:
British Airways entschuldigt sich für Pannen
31. Mrz 2008 14:27, ergänzt 17:01
 |  Warten auf den Check-in: OPassagiere am Flughafen Heathrow | Foto: dpa |
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Die Warteschlangen am neuen Terminal in London-Heathrow werden nicht kürzer. Auch am fünften Tag seit der Eröffnung hat die Fluggesellschaft das Chaos am Boden nicht im Griff - und auch keine griffige Erklärung.
Die Störungen am neuen Terminal von British Airways (BA) in London-Heathrow halten auch am Montag an. Die größte britische Airline strich deshalb weitere 54 Flüge.
Zuvor waren seit der chaotischen Inbetriebnahme des Terminals 5 am vergangenen Donnerstag bereits rund 250 Flüge abgesagt worden. Tausende Reisende waren betroffen. Die Zahl der zurückgebliebenen Gepäckstücke erhöhte sich am Montag auf 15.000.
BA will Gepäckstücke an Eigentümer ausliefern
Ein Sprecher von BA konnte auf Anfrage nicht sagen, wann mit einem normalen Betrieb des neuen Terminals zu rechnen ist. Kurz nach der Inbetriebnahme der Abfertigungshalle, deren Bau umgerechnet mehr als fünf Milliarden Euro gekostet hat, war die automatisierte Gepäckabfertigung zusammengebrochen. Derweil entschuldigte sich BA-Chef Willie Walsh erneut bei den Passagieren, die unter den Pannen am Terminal 5 zu leiden hatten. «Wir werden keine Ruhe geben, bis unser Service wieder auf dem hohen Standard ist, den unsere Kunden erwarten», sagte Walsh. Nach seinen Angaben auf dem Portal iht.com will British Airways alles unternehmen, zurückgebliebene Gepäckstücke zu den Eigentümern zu bringen.
Delta setzt auf neue Heathrow-Verbindungen
Ein Team von Ingenieuren und IT-Experten arbeite hart daran, Fehler an der Gepäckanlage zu beheben. Sie seien bei Testläufen nicht bemerkt worden. Unterdessen zeigte sich die Delta Airlines zuversichtlich, dass die Schwierigkeiten an dem neuen Terminal 5 sich nicht negativ auf die neuen Transatlantik-Verbindungen der Fluggesellschaft auswirkt. «Wir suchen nach Möglichkeiten, unseren Service in Heathrow zu verbessern», sagte Glen Hauenstein, Vize-Präsident des Netzwerkes Planung, laut cnn.com. Gemeinsam mit dem Partner Air France bieten die Amerikaner künftig täglich drei Flüge von London nach Los Angeles, Atlanta und New York an. (nz/dpa)