25. Mrz 2008 14:39
Konzernchef Löscher hatte bereits vor wenigen Wochen angekündigt, dass er bei den Auslandstöchtern sparen will. Jetzt sickerte durch, wie gravierend die Umstrukturierung sein soll.
Laut den Quellen im Unternehmen sollen etwa im Cluster «Meso-Amerika Mexiko» die zentralamerikanischen Staaten und die Länder der Karibik gebündelt werden. Im Cluster Südwesteuropa kommen unter anderem Spanien, Italien und Frankreich zusammen. Österreich bildet gemeinsam mit Ungarn, Tschechien, Rumänien und anderen Staaten die Region Zentralosteuropa. Die Hauptmärkte bilden Cluster für sich. Dazu zählen Deutschland, die USA, Brasilien und Japan. Ein Siemens-Sprecher lehnte einen Kommentar ab und verwies auf die Halbjahres-Bilanz Ende April, auf der Konzernchef Peter Löscher die neue Struktur vorstellen wolle. Die Grundrisse hatte er bereits zum Monatsanfang bekanntgegeben. «Größere Länder werden künftig kleinere Länder betreuen, es wird regionale Zentren geben», hatte er gesagt. Über die Anzahl werde momentan diskutiert. «Weniger als zwei Dutzend in jedem Fall.»