Der fast ein Jahr andauernde Tarifkonflikt zwischen Bahn und GDL war am vergangenen Sonntag unter Androhung unbefristeter Streiks beigelegt worden. Unter dem Dach allgemeiner Regeln ist die GDL künftig für alle Lokführer der Bahn zuständig, Transnet und GDBA verhandeln für die Beschäftigten in fünf weiteren Berufsgruppen. Die Tarifverträge sollen gegenseitig anerkannt werden. Von der neuen Entgeltstruktur profitierten die Beschäftigten, erklärten Transnet-Chef Norbert Hansen und der GDBA-Vorsitzende Klaus-Dieter Hommel nach Gremiensitzungen in Köln. Für eine nun vereinbarte Neugestaltung des Bezahlsystems stellt der Konzern ein Gesamtvolumen von 6,5 Prozent bereit, wie ein Unternehmenssprecher bestätigte.
Mit der von Transnet und GDBA im Sommer besiegelten Entgelt-Anhebung von 4,5 Prozent resultieren daraus nach Angaben der beiden Gewerkschaften bis 2010 Verbesserungen von elf Prozent. (dpa)