Die Finnen haben im Januar angekündigt, die Fertigung aus Bochum ins rumänische Cluj zu verlagern, und damit bei Beschäftigten und in der Politik heftigen Protest ausgelöst. Nokias Pläne kamen überraschend, denn das Unternehmen steht besser da als alle Konkurrenten. Der Konzern ist mit einem Marktanteil von 40 Prozent der weltweit größte Handyhersteller und einer der profitabelsten mit einem Jahresgewinn von zuletzt 7,2 Milliarden Euro. Die Forderung des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministeriums basiere auf einem Förderbescheid aus dem November 1999 einer schriftlichen Vereinbarung zwischen Nokias Hausbank, der Deutschen Bank in Düsseldorf, und der Investitionsbank NRW, die dem Handelsblatt vorliegt. (dpa/AP)