Electronic Arts steht unter Zugzwang: Das Unternehmen steht im Begriff, seine Marktführerschaft einzubüßen. Im Dezember gaben die Konkurrenten Activision und die Spielesparte des französischen Konzerns Vivendi, Vivendi Games, bekannt, zum neuen Konzern Activision Blizzard zu fusionieren. Damit würden sie EA als weltgrößten Vertriebler von Spiele-Software ablösen. Noch müssen die Kartellbehörden der Fusion zustimmen. Zu den Verkaufsschlagern des neuen Konzerns gehören «Guitar Hero» und das Online-Spiel «World of Warcraft».Damit kommt EA unter Druck – was die Aktionäre und das Management von Take 2 durchaus für sich nutzen könnten, um den Preis noch hochzutreiben. In einem Interview hatte EA-Chef John Riccitiello Take 2 als ein «ungeheuer attraktives Objekt» bezeichnet und betont, Take 2 könne bei EA eine bessere Heimat finden, da EA einen größeren Vertrieb habe und mehr Möglichkeiten biete, Take-2-Spiele auf zukünftig immer wichtiger werdenden Geräten wie etwa Handys zu verwerten.