Analysten enttäuscht, Dividende höher: 

netzeitung.deÜbernahmen bescheren BASF Rekordzahlen

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Gute Bilanz, murrende Analysten: BASF schließt 2007 mit Rekordergebnis ab (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Gute Bilanz, murrende Analysten: BASF schließt 2007 mit Rekordergebnis ab
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Der Ludwigshafener Konzern legt zu und steckt das schwache vierte Quartal gut weg. Analysten hatten bei Umsatz und Gewinn jedoch mit noch besseren Ergebnissen gerechnet.

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF hat das Jahr 2007 dank Übernahmen mit Rekordmarken bei Umsatz und Ergebnissen abgeschlossen. Dabei verfehlte der Chemiekonzern allerdings weitestgehend die Erwartungen der Analysten. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Sondereinflüssen sei auf 7,614 Milliarden Euro gestiegen, teilte das im Dax notierte Unternehmen am Donnerstag in Ludwigshafen mit. Branchenexperten waren im Schnitt von einem Ebit vor Sonderposten in Höhe von 7,702 Milliarden Euro nach 7,257 Milliarden Euro im vergangenen Jahr ausgegangen.

Der Umsatz legte im Berichtszeitraum auf 57,951 (Vorjahr: 52,610) Milliarden Euro zu und lag damit ebenfalls unter den Prognosen der Analysten. Die hatten einen Umsatz im Schnitt von 58,321 Milliarden Euro erwartet. Das Ergebnis vor Steuern legte auf 6,935 (6,527) Milliarden Euro zu. Auch hier lag das Unternehmen unter den Analystenschätzungen. Das Gewinn nach Steuern und Anteilen Dritter kletterte auf 4,065 (Vorjahr: 3,215) Milliarden Euro. Branchenkenner waren im Schnitt von einem Überschuss von 4,015 Milliarden Euro ausgegangen.

Der Chemiekonzern will nun die Dividende um 30 Prozent auf 3,90 Euro je Aktie erhöhen und plant zudem einen Aktiensplit im Verhältnis eins zu zwei. Es sei angestrebt, die Dividende auch künftig jährlich zu steigern, sie zumindest aber auf dem Niveau des jeweiligen Vorjahres zu halten. Auf Grundlage der zum Ende 2007 dividendenberechtigten Aktien liege die Ausschüttungssumme bei fast 1,9 Milliarden Euro. «Darüber hinaus soll der Hauptversammlung ein Aktiensplit im Verhältnis eins zu zwei vorgeschlagen werden», hieß es vonseiten des Konzerns. (dpa)