06. Feb 2008 09:03
Klaus Zumwinkels Pläne, die Position der Postbank mittels einer Fusion zu festigen, nehmen konkrete Formen an. Bereits in der zweiten Jahreshälfte will der Post-Chef Vollzug melden können.
An der neuen Privatkunden-Großbank würden die jetzigen Mutterkonzerne dann jeweils Anteile halten - der Umfang der Beteiligung würde abhängig von der Größe des neuen Postbank-Partners sein. «Wir streben eine Fusion unter Gleichen an», sagte ein hochrangiger Post-Manager. Man würde sich notfalls aber auch mit der Rolle des Juniorpartners abfinden. Zumwinkel will spätestens in der zweiten Jahreshälfte eine Lösung für die Postbank finden.Erste Kontakte habe es mit Deutscher Bank, Allianz und ING gegeben. Dem Bericht zufolge wollten die Beteiligten die Informationen nicht kommentieren. Bislang wird das Geschäft mit Privatkunden von 460 Sparkassen sowie 1250 Volks- und Raiffeisenbanken dominiert. Die Kombination der Postbank mit einer der drei Privatkundenbanken ließe einen dritten Machtblock entstehen. (nz/dpa-afx)