Das Angebot der Bahn sieht nach Unternehmensangaben Einkommensverbesserungen zwischen 7 und 15 Prozent im Rahmen einer neuen Entgeltstruktur vor. Im Schnitt seien dies Verbesserungen von elf Prozent. «Auf dieser Basis können wir uns weiterhin eine Einigung vorstellen», sagte Unternehmesprecher Uwe Herz. Schell bezeichnete das Lohnangebot als unzureichend. Die Bahn lehne eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit von 41 auf 40 Stunden ab. GDL-Sprecherin Seibert wollte das Angebot am Freitag nicht kommentieren. «Wir liegen noch weit auseinander», sagte sie lediglich. Hauptvorstand und Tarifkommission der GDL kommen nun am Sonntag in Frankfurt am Main zusammen, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden.
In den Verhandlungen haben GDL und Bahn bereits Einigkeit über einen eigenständigen Tarifvertrag erzielt, das war eine Hauptforderung der Lokführergewerkschaft in dem monatelangen Tarifkonflikt. (AP/dpa)