Die Kommission betonte ihre Rolle bei Apple-Entscheidung, die Preise anzupassen: «Die Ankündigung von Apple ist das direkte Ergebnis von Gesprächen zwischen Steve Jobs und Neelie Kroes. Wir haben ein sehr gutes Ergebnis erzielt.» Jobs sprach von einem wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem gesamteuropäischen Marktplatz für Musik.Zu möglichen Preisunterschieden beispielsweise durch Währungsschwankungen sagte der Kommissionssprecher: «Wir sind kein Preisregulierer. Entscheidend ist, dass künftig unterschiedliche Preise nicht mehr das Ergebnis der Geschäftspolitik sind.» Währungsschwankungen gebe es nach wie vor, sie wirkten sich manchmal auch zu Gunsten des Verbrauchers aus.
Die Frage der Hardware-Interoperabilität habe sich im laufenden Verfahren nicht gestellt, sagte der Kommissionssprecher. «Apple hat keine beherrschende Marktposition und deswegen kann das auch kein Kartellverstoß sein.» Verbraucherschützer kritisieren auch, dass man bei iTunes gekaufte Musik mobil nur auf Apples Geräten abspielen kann. (dpa/AP)