21. Dez 2007 14:42
Die Lufthansa akzeptiert, dass Fluggesellschaften künftig eine Abgas-Abgabe entrichten müssen. Dafür verlangt sie Maßnahmen zum Umweltschutz. Zu viel Kerosin werde durch Staus im Luftraum verbraucht.
Dazu zähle etwa der Ausbau der Infrastruktur von Flughäfen und die Schaffung eines einheitlichen europäischen Flugraums. Die Lufthansa hatte wiederholt beklagt, dass die Flugzeuge durch Staus im Luftraum und durch die uneinheitliche Luftraumüberwachung in Europa unnötig viel Kerosin verbrauchten. Kerosin ist einer der größten Kostengrößen bei Fluggesellschaften. Begrüßt wurde von der Lufthansa, dass nun alle Fluggesellschaften in den Emissionshandel einbezogen würden und nicht nur EU-Airlines.
Die Umweltminister der EU hatten sich am Donnerstag darauf geeinigt, dass Fluggesellschaften von 2012 an eine Abgas-Abgabe für Starts oder Landungen auf allen EU-Flughäfen zahlen müssen. (dpa)