11.12.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Post-Chef Klaus Zumwinkel
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Mit dem Verkauf seiner Aktien hatte Klaus Zumwinkel einen Fehler gemacht. Dies gestand der Post-Chef nun ein. Mit dem privaten Verkauf von Aktien seines eigenen Unternehmens hatte er für Wirbel gesorgt.
Post-Chef Klaus Zumwinkel hat eingeräumt, dass er mit dem Verkauf seiner Aktien angesichts der aktuellen politischen Diskussion einen Fehler gemacht habe. Er habe die Tragweite seiner Verkaufsentscheidung nicht bedacht und das bedauere er sehr, zitiert die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» aus einem Beitrag Zumwinkels in der Weihnachtsausgabe der Mitarbeiterzeitung «Premium Post».
«Ich verstehe die öffentliche Kritik und weiß jetzt, dass der Zeitpunkt inmitten einer intensiven politischen Diskussion falsch war.» Zumwinkel hatte mit dem privaten Verkauf von Aktien seines eigenen Unternehmens in Höhe von weit mehr als vier Million Euro für Wirbel gesorgt. Der Post-Chef stimmte die Mitarbeiter der Zeitung zufolge trotz der Mindestlohnvereinbarung und der von der Politik versprochenen Verlängerung der Mehrwertsteuerbefreiung auf einen weiterhin harten Wettbewerb ein. «Bei den Geschäftskunden wird es richtig ernst», zitiert ihn die «FAZ». Die Post habe im ersten Halbjahr 2007 schon 14 Prozent des Briefmarktes an die Wettbewerber verloren. (AP)