netzeitung.deBanken im Strudel der US-Hypothekenkrise

 Herausgeber: netzeitung.de

Die SachsenLB geriet wegen riskanten US-Hypothekenmarktgeschäften in Not. (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Die SachsenLB geriet wegen riskanten US-Hypothekenmarktgeschäften in Not.
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Die US-Hypothekenkrise brachte für mehrere Banken hohe Verluste. Einige Institute waren besonders stark betroffen - eine Übersicht.

Citigroup: Die US-Großbank Citigroup schreibt wegen der Kreditmarktkrise in den USA mehrere Milliarden Dollar ab – Experten gehen von bis zu 14 Milliarden Dollar aus.

UBS: Die Schweizer Bank UBS muss nach Wertberichtigungen von rund vier Milliarden Franken weitere zehn Milliarden Dollar abschreiben.

Merrill Lynch: Die amerikanische Investmentbank Merrill Lynch muss Wertpapiere aus dem US-Markt für acht Milliarden Dollar abschreiben.

Northern Rock: Die britische Hypothekenbank Northern Rock erhält von der Bank of England wegen der Kreditmarktkrise eine Finanzspritze von 25 Milliarden Pfund.

HSBC: Europas größte Bank, die britische HSBC, schreibt im dritten Quartal im Geschäft mit schlecht besicherten US-Hypothekenkrediten 3,4 Milliarden Dollar ab.

Deutsche Bank: Die Finanzmarktkrise kostete die Deutsche Bank allein im dritten Quartal rund 2,2 Milliarden Euro.

SachsenLB: Die Sparkassen-Finanzgruppe stützt mit 17,3 Milliarden Euro die sächsische Landesbank. Diese war nach riskanten Geschäften ihrer irischen Tochter auf dem US-Hypothekenmarkt in Not geraten.

IKB: Mit einer Bürgschaft von 4,8 Milliarden Euro greift ein Bankenpool der IKB Deutsche Industriebank unter die Arme.

LBBW: Die Landesbank Baden-Württemberg schreibt im dritten Quartal 800 Millionen Euro wegen der Immobilienkrise in den USA ab. (dpa)