05. Dez 2007 12:31, ergänzt 17:38
Empört äußern sich Politiker über Zumwinkels lukratives Aktien-Geschäft: «Monopoly» und «moralisch verwerflich». Die Post verteidigt ihren Vorstandschef vehement.
Laut «Spiegel online» vermutet die Post hinter den Anschuldigungen gegen Zumwinkel eine Kampagne der Konkurrenz. «Dass sich gerade 'Bild' mit dem Thema befasst, wundert mich gar nicht», sagt der Post-Sprecher. «Die haben ihre eigenen geschäftlichen Interessen im Spiel.» Der Axel Springer Verlag, in dem «Bild» erscheint ist der Mutterkonzern der Post-Konkurrenz Pin Group.Politiker von FDP und Grünen hatten Zumwinkel scharf angegriffen. Das berichtet die «Bild»-Zeitung in ihrer Ausgabe vom Mittwoch. «Dieses Monopoly-Spiel passt nicht zu unserer sozialen Marktwirtschaft. Schwarz-Rot hat Herrn Zumwinkel durch den Post-Mindestlohn ein großes Weihnachtsgeschenk beschert», sagte der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion Rainer Brüderle.