02. Nov 2007 10:39
Im Netz tobt derzeit ein harter Kampf um das Geschäft mit Social Networking: Nach dem Einstieg von Microsoft bei Facebook zieht jetzt Konkurrent Google nach.
Bisher müssen für jede Seite die Programme wie Kalender, Foto-Dienste oder Spiele neu erstellt werden, weil die Netzwerke mit verschiedenen technischen Spezifikationen arbeiten. Google will OpenSocial als eine Art Standard etablieren.Die sogenannten «sozialen Netzwerke», auf denen die Nutzer persönliche Seiten einrichten und miteinander kommunizieren können, gelten als eines der wichtigsten Geschäftsmodelle im Internet. Über sie kann man gezielt Werbung platzieren. Die Unterhaltungsbranche nutzt sie beispielsweise bereits sehr aktiv, um Musik und Filme zu vermarkten.
Google verlor vor wenigen Tagen das Rennen um die populäre Seite Facebook an Microsoft. Der Windows-Konzern zahlte 240 Millionen Dollar für einen Anteil von nur 1,6 Prozent an Facebook mit etwa 50 Millionen registrierten Mitgliedern. Facebook, für das es etwa 7000 Programme gibt, macht bisher nicht bei Googles OpenSocial-Plattform mit.
Neben MySpace wurde am Donnerstag auch die kleinere Seite Bebo als Partner bekanntgegeben. Außerdem sind bereits Netzwerke wie LinkedIn, Hi5 Networks oder Friendster dabei. (dpa)