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Lupe Softwarefehler löst Störung im Telefonnetz aus

Ein Software-Problem auf einem Server der Telekom ist Schuld an den bundesweiten Störungen im Telefonnetz am Montagabend. Offenbar bekamen auch Kunden anderer Anbieter nicht auf Anhieb eine Verbindung.

Der Ausfall eines Servers hat bei der Deutschen Telekom am Montagabend mehrere Stunden lang zu Ausfällen im Telefonnetz geführt. Betroffen waren sowohl das Festnetz als auch der Mobilfunk, wie das Unternehmen am Dienstag in Bonn mitteilte. Schwerpunkt sei der Großraum Düsseldorf gewesen. Die Störung habe sich in einigen Fällen aber auch bis Hamburg und Stuttgart ausgewirkt, sagte Konzernsprecher Stephan Broszio.

Wie viele Teilnehmer von der Störung betroffen gewesen seien, lasse sich nicht genau ermitteln. Wie die «Augsburger Allgemeine Zeitung» berichtete, bekamen auch Kunden anderer Anbieter wie Arcor die Störungen zu spüren. Vielfach kamen Telefonverbindungen erst nach mehrfachen Versuchen zustande, oder es kam häufig zu falschen Verbindungen.

«Betroffen war nur der reine Sprechverkehr», sagte Broszio. Die Notrufnummern von Polizei und Feuerwehr seien nicht gestört gewesen, da sie über ein anderes Netz geführt würden. Die Störung habe von etwa 17 bis 21 Uhr gedauert.

Zu den Problemen gekommen war es, nachdem am Montagnachmittag auf einen Server der Telekom in Düsseldorf eine neue, offenbar fehlerhafte Software aufgespielt worden war. Als die Probleme erkannt worden seien, hätten die Verantwortlichen schnell reagiert und wieder die alte Software installiert, sagte der Sprecher. Danach habe sich das System gegen 21 Uhr wieder stabilisiert. (dpa/AP)