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Harry Potter vervierfacht Amazons Gewinn

24. Okt 2007 09:01
Harry Potter sorgte bei Amazon für gewaltigen Umsatz.
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Der Internet-Händler Amazon hat seinen Gewinn im dritten Quartal vervierfacht und damit die Erwartungen der Börse übertroffen. Preisabschläge beim neuen Harry Potter drückten allerdings die Marge.

Der US-Internet-Einzelhändler Amazon hat nach einem etwas besser als erwartet ausgefallenen dritten Quartal seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Die Erlöse dürften bei 14,26 bis 14,61 Milliarden Dollar liegen, teilte das Unternehmen am Dienstag nach US-Börsenschluss in Seattle mit.

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Bisher war Amazon von 13,80 bis 14,30 Milliarden Dollar ausgegangen. Analysten rechnen mit 14,19 Milliarden Dollar. Im dritten Quartal war der Gewinn von 19 auf 80 Millionen Euro gestiegen, der Gewinn je Aktie von fünf Cent auf 19 Cent – Analysten hatten dagegen nur mit 18 Cent gerechnet. Der Umsatz erhöhte sich um 41 Prozent auf 3,26 Milliarden Dollar. Hier hatten die Experten 3,14 Milliarden Dollar erwartet.

Von diesem Umsatz entfielen 64 Prozent auf Bücher, Musik-CDs und DVD-Filme. Höhere Zuwachsraten erzielte Amazon aber mit elektronischen Geräten, Spielsachen, Schmuck und Kleidern. Beim Ausblick auf das vierte Quartal mit dem im Online-Handel so entscheidenden Weihnachtsgeschäft erwartet das Unternehmen einen Umsatz von 5,1 bis 5,5 Milliarden Dollar und einen operativen Gewinn von 221 bis 291 Millionen Dollar. Für das Gesamtjahr prognostizierte Amazon einen operativen Gewinn von 605 bis 675 Millionen Dollar.

Die Aktie von Amazon brach nachbörslich um acht Prozent ein. Mit gut zehn Prozent war sie vor der Bilanzveröffentlichung aus dem Handel gegangen. Als Grund für die Abschläge nannten Kapitalanleger die Sorge, dass die Gewinnmarge von Amazon weiter unter Druck geraten könnte. Gegenüber dem zweiten Quartal ging die Bruttogewinnmarge von 24,3 auf 23,4 Prozent zurück. Finanzvorstand Tom Szkutak führte dies unter anderem auf Preisabschläge beim Verkauf von 2,5 Millionen Exemplaren des letzten Bands der «Harry-Potter»-Serie zurück. (AP/dpa-AFX)

 
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