15.10.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Blei in der Barbie kostet den Hersteller Mattel Millionen Dollar
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Rund 40 Millionen Dollar hat Mattel ausgegeben, um unsicheres Spielzeug vom Markt zu nehmen. Beim Umsatz kann der Konzern nur zulegen, weil der Dollar so schwach ist.
Der US-Spielzeughersteller Mattel hat wegen mehrerer Rückrufaktionen im dritten Quartal einen leichten Gewinnrückgang erlitten. Der Nettogewinn sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 239 Millionen Dollar um ein Prozent auf 236,8 Millionen Dollar gesunken, teilte das Unternehmen am Montag in El Segundo mit. Das entspricht einem Gewinn je Aktie in Höhe von 61 Cent nach 62 Cent ein Jahr zuvor.
Der Gewinn wurde durch Kosten in Höhe von 40 Millionen Dollar für drei Rückrufaktionen belastet. Mattel hatte insgesamt 21 Millionen Spielsachen wegen bleihaltiger Farbe oder leicht verschluckbaren Magneten zurückbeordert.
Wegen des schwachen Dollars stieg der Umsatz des Unternehmens von 1,79 Milliarden Dollar um drei Prozent auf 1,84 Milliarden Dollar - und damit ebenfalls schwächer als erwartet. Branchenexperten hatten mit 1,91 Milliarden Dollar gerechnet.
Vorstandschef Robert Eckert sagte, ein großer Teil des Rückgangs sei direkt Lieferschwierigkeiten geschuldet gewesen. Während der internationale Verkauf zugelegt habe, sei der US-Markt leicht zurückgegangen. (dpa-AFX)