27. Sep 2007 15:44
Sechs Milliarden Euro will der Automobilkonzern BMW in den kommenden Jahren einsparen. Damit soll die seit längerem sinkende Rendite wieder gesteigert werden.
Dabei soll die Umsatzrendite von 6,3 Prozent 2006 in den kommenden fünf Jahren auf acht bis zehn Prozent gesteigert werden. Im vergangenen Jahr lag die Kennziffer bei nur noch 6,3 Prozent, im ersten Halbjahr 2007 ging sie weiter zurück. Ziel sei es, sowohl den Umsatzerlös als auch den Gewinn pro Fahrzeug deutlich zu erhöhen, teilte das Unternehmen mit. Bis 2012 solle die Zahl der Auslieferungen von zuletzt 1,4 auf 1,8 Millionen Verkäufe steigen, hieß esDas Sparprogramm werde alle Bereiche des Unternehmens erfassen und sowohl auf der Kosten- wie auch auf der Leistungsseite ansetzen, kündigte Reithofer an. Durch Senkung der Kosten bei Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Verwaltung sowie die Steigerung der Profitabilität pro Fahrzeug solle insgesamt bis 2012 ein positiver Effekt in Höhe von rund sechs Milliarden Euro erzielt werden.
Um unabhängiger von Währungsschwankungen zu werden, will BMW Produktion und Einkauf im Dollarraum gezielt ausbauen. So soll die Kapazität des US-Werkes in Spartanburg bis 2012 von derzeit 140.000 auf 240.000 Fahrzeuge steigen. In China will BMW seine Kapazität in einem ersten Schritt um 30.000 bis 44.000 Autos erhöhen. Die Kapazität des Mini-Werkes im englischen Oxford soll ohne zusätzliche Investitionen auf 260.000 Autos steigen.