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BMW setzt sich ehrgeizige Ziele

27. Sep 2007 15:44
BMW-Chef Norbert Reithofer
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Sechs Milliarden Euro will der Automobilkonzern BMW in den kommenden Jahren einsparen. Damit soll die seit längerem sinkende Rendite wieder gesteigert werden.

Der Autokonzern BMW will bis 2020 seinen Absatz auf deutlich über zwei Millionen Fahrzeuge steigern und seine Rendite erheblich verbessern. Vorstandschef Norbert Reithofer kündigte Donnerstag in München eine strategische Neuausrichtung des Konzerns hin zu mehr Profitabilität an.

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Dabei soll die Umsatzrendite von 6,3 Prozent 2006 in den kommenden fünf Jahren auf acht bis zehn Prozent gesteigert werden. Im vergangenen Jahr lag die Kennziffer bei nur noch 6,3 Prozent, im ersten Halbjahr 2007 ging sie weiter zurück. Ziel sei es, sowohl den Umsatzerlös als auch den Gewinn pro Fahrzeug deutlich zu erhöhen, teilte das Unternehmen mit. Bis 2012 solle die Zahl der Auslieferungen von zuletzt 1,4 auf 1,8 Millionen Verkäufe steigen, hieß es

Das Sparprogramm werde alle Bereiche des Unternehmens erfassen und sowohl auf der Kosten- wie auch auf der Leistungsseite ansetzen, kündigte Reithofer an. Durch Senkung der Kosten bei Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Verwaltung sowie die Steigerung der Profitabilität pro Fahrzeug solle insgesamt bis 2012 ein positiver Effekt in Höhe von rund sechs Milliarden Euro erzielt werden.

Um unabhängiger von Währungsschwankungen zu werden, will BMW Produktion und Einkauf im Dollarraum gezielt ausbauen. So soll die Kapazität des US-Werkes in Spartanburg bis 2012 von derzeit 140.000 auf 240.000 Fahrzeuge steigen. In China will BMW seine Kapazität in einem ersten Schritt um 30.000 bis 44.000 Autos erhöhen. Die Kapazität des Mini-Werkes im englischen Oxford soll ohne zusätzliche Investitionen auf 260.000 Autos steigen.

Neue Modell geplant

Zugleich stellte BMW eine neue Modelloffensive in Aussicht. Näheres wollte Reithofer am Donnerstagnachmittag der Presse vorstellen. Laut einem Bericht des Finanzmagazins «Capital» plant der Münchner Hersteller sowohl einen neuen BMW-Kleinwagen unterhalb der 1er Reihe als auch einen neuen «Super-Sportwagen». Durch die Einführung mehrerer neuer hochpreisiger Modelle solle ein höherer Gewinn und Umsatz pro Fahrzeug erzielt werden.

Dazu gehörten ein neuer größerer Kombi auf 5er-Basis, der bereits bei der IAA als Studie präsentierte X6 und ein neuer kleiner Rolls-Royce sowie die anstehenden Neuauflagen der 5er- und 7er-Reihe. Um den Absatz weiter nach oben zu treiben, plane das Unternehmen zudem neben einem kleinen sportlichen Geländewagen X1, und dem länger angekündigten Sports Activity Tourer auch einen neuen Kleinwagen namens BMW City. Der solle gegen den geplanten Audi A1 antreten, berichtete das Wirtschaftsmagazin. (dpa/AP)

 
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