Noch fünf Bieter wollen Airbus-Werke
24.09.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Bereits bis zum Ende der Woche ist mit der Entscheidung der Konzernmutter EADS über einen möglichen Verkauf des Standortes Augsburg zu rechnen. Einen Bericht der «Financial Times Deutschland», die Trennung von dem Werk mit 2000 festen Mitarbeitern stehe bereits fest, wies ein Sprecher als «voreilig» zurück. Die Entscheidung sei «in einem fortgeschrittenen Stadium». Interessenten hätten Zugang zu den relevanten Daten erhalten, jetzt warte der Konzern auf die Reaktionen.
Die neuen Partner sollen erstmals beim geplanten neuen Langstreckenmodell A350XWB erheblich an den Risiken beteiligt werden. Vorgesehen ist auch, dass sie die Steuerung, die Investitionen und die weitere Entwicklung der Werke übernehmen und ihre Beteiligung an weiteren Airbus-Programmen sicher stellen, teilte das Unternehmen mit. Im Gegenzug würden sie am zu erwartenden Gewinn beteiligt.
Vollzugsmeldungen gebe es erst, wenn sich Airbus und EADS mit den Interessenten auf die konkreten Bedingungen für eine erfolgversprechende langfristige Zusammenarbeit geeinigt hätten, betonte Airbus-Chef Thomas Enders. EADS-Chef Louis Gallois hatte kürzlich erklärt, das Unternehmen strebe eine Entscheidung bis Endes des Jahres an. Um das beste Ergebnis zu erzielen lasse man sich nicht unter Zeitdruck setzen. (AP)

