Telekom verkauft iPhone ab November
19.09.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Der Bonner Konzern verzichtet erstmals bei der Kundengewinnung auf Subventionen, die sich bei einigen Handy-Modellen auf einige hundert Euro summieren. Allerdings muss die Telekom den US-Konzern an den mit dem iPhone erzielten monatlichen Umsätzen beteiligen.
Experten erwarten, dass sich das Geschäft trotzdem rechnet, da sich am Beispiel USA gezeigt hat, dass iPhone-Nutzer mehr Umsatz machen. Zu den Tarifen machte die Telekom zunächst keine Angaben. «Diese werden kurz vor dem Start im November bekannt gegeben», sagte T-Mobile-Chef Hamid Akhavan. Auch zur Umsatzerwartung hielt sich die Telekom bedeckt.
Trotz der hohen Erwartungen an das iPhone weist das Gerät noch Schwächen auf. So unterstützt das Handy nur den Mobilfunkstandard Edge, der deutlich langsamer als UMTS oder HSDPA ist. Das Herunterladen von Musik über das Mobilfunknetz auf das iPhone ist daher nicht möglich.
Apple-Chef Steve Jobs begründete den Verzicht auf schnelle Datendienste mit dem hohen Energieverbrauch. Erst im kommenden Jahr will der US-Konzern ein UMTS-taugliches iPhone auf den Markt bringen. (dpa)

