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Telekom verkauft iPhone ab November

19. Sep 2007 13:14
Telekom hofft auf iPhone-Ansturm wie in New York
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Apple und die Deutsche Telekom bringen das iPhone bald auch auf den deutschen Markt. Ob es für sie ein lohnendes Geschäft wird, muss sich noch zeigen.

Die Deutsche Telekom hat die exklusiven Vermarktungsrechte für das Apple-Handy iPhone erhalten. Das neue Mobiltelefon komme ab dem 9. November in den Handel und koste in Verbindung mit einem T-Mobile-Vertrag 399 Euro, teilten die beiden Unternehmen am Mittwoch in Berlin mit. Die Telekom-Mobilfunktochter T-Mobile soll zudem unter anderem die Vertriebsrechte für die Länder Österreich und die Niederlande erhalten.

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  • Der Telekom kommt damit eine wichtige Rolle bei der Markteinführung des Apple-Handys zu. Der US-Konzern will nach Angaben aus Branchenkreisen im Schlussquartal europaweit eine Million Geräte absetzen. In Großbritannien kooperiert Apple bereits mit O2 und in Frankreich mit Orange. Bislang ist das Apple-Mobiltelefon nur in den Vereinigten Staaten erhältlich, wo der Telekomkonzern AT&T seit dem Verkaufsstart Ende Juni mehr als eine Million Geräte verkauft hat.

    Der Bonner Konzern verzichtet erstmals bei der Kundengewinnung auf Subventionen, die sich bei einigen Handy-Modellen auf einige hundert Euro summieren. Allerdings muss die Telekom den US-Konzern an den mit dem iPhone erzielten monatlichen Umsätzen beteiligen.

    Experten erwarten, dass sich das Geschäft trotzdem rechnet, da sich am Beispiel USA gezeigt hat, dass iPhone-Nutzer mehr Umsatz machen. Zu den Tarifen machte die Telekom zunächst keine Angaben. «Diese werden kurz vor dem Start im November bekannt gegeben», sagte T-Mobile-Chef Hamid Akhavan. Auch zur Umsatzerwartung hielt sich die Telekom bedeckt.

    Trotz der hohen Erwartungen an das iPhone weist das Gerät noch Schwächen auf. So unterstützt das Handy nur den Mobilfunkstandard Edge, der deutlich langsamer als UMTS oder HSDPA ist. Das Herunterladen von Musik über das Mobilfunknetz auf das iPhone ist daher nicht möglich.

    Apple-Chef Steve Jobs begründete den Verzicht auf schnelle Datendienste mit dem hohen Energieverbrauch. Erst im kommenden Jahr will der US-Konzern ein UMTS-taugliches iPhone auf den Markt bringen. (dpa)

     
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