11.09.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Google tastet Nutzer-Daten nicht an, sagt Eric Schmidt
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Der Staat und die Nutzer selbst müssen nach Ansicht von Google-Chef Schmidt zur Sicherheit im Internet beitragen - schärfere Gesetze brauche es nicht. Persönliche Daten seien für das Unternehmen tabu.
Google-Vorstandschef Eric Schmidt lehnt eine strengere gesetzliche Kontrolle des Internets ab. Der «Bild»-Zeitung sagte Schmidt auf die Frage, ob das Internet stärker kontrolliert werden müsse: «Nein, es gibt bereits sehr strenge und gute Gesetze. Die Regierungen müssen dafür sorgen, dass sie auch eingehalten werden.»
Aber auch die Nutzer selbst seien aufgefordert, «genauso, wie man gelernt hat, seine Haustür abzuschließen, sollte man auch für das Internet bestimmte Schutzmaßnahmen anwenden», sagte der Google-Chef.
«Wir achten die Privatsphäre»Schmidt äußerte sich auch zu der wachsenden Kritik von Datenschützern an der Macht der Internet-Suchmaschine Google: «Wir sind transparent und sagen jedem, was wir mit den Daten machen und wann wir sie anonymisieren.» Kein Mensch müsse persönliche Daten preisgeben, wenn er mit Google im Internet suche.
Zu den wachsenden Ängsten vieler Internetnutzer, die nicht wissen, was die Suchmaschine mit ihren persönlichen Daten macht, sagte Schmidt: «Wir sind uns sehr wohl darüber im Klaren, dass unsere Nutzer über ihre persönlichen Daten und Angaben im Netz Bescheid wissen wollen. Gerade deshalb achten wir sehr auf die Privatsphäre unserer Nutzer.» (ddp)