03.09.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Am Rhein-Main-Airport nimmt der Flugverkehr immer mehr zu
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Der Luftverkehr in Deutschland steht vor einem neuen Rekord - auch wenn Flugreisen die klimaschädlichsten überhaupt sind. Der Fernverkehr nimmt stark zu, aber auch die Bahn scheint keine Konkurrenz.
Der Luftverkehr in Deutschland steuert auf ein Rekordjahr zu: Im ersten Halbjahr wurden 43,9 Millionen abfliegende Passagiere auf den deutschen Flughäfen gezählt. Das waren 5,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte.
Besonders stark stieg die Nachfrage nach Flügen ins Ausland. Sie legte um 5,9 Prozent auf 32,2 Millionen zu. Die Zahl der Inlands-Passagiere, wo das Flugzeug stärker in Konkurrenz zur Bahn steht, stieg den Angaben nach um 2,7 Prozent auf 11,6 Millionen.
Zehn Prozent mehr USA-FlügeDas von Passagieren aus Deutschland am häufigsten angeflogene Land Spanien zählte 5,0 Millionen Passagiere. Das entspricht einem Plus von 2,5 Prozent. Erstmals seit fünf Jahren erreichten indes weder die Balearen (minus 1,0 Prozent) noch die Kanaren (minus 4,1 Prozent) das Niveau des Vorjahres.
Die USA als das bedeutendste Zielland außerhalb Europas konnten ein Plus von 9,6 Prozent auf 2,2 Millionen Fluggäste erreichen. Für Kanada (minus 0,1 Prozent) und die Dominikanische Republik (minus 1,6 Prozent) ging die Nachfrage dagegen zurück.
Dubai lockt PassagiereDen stärksten Zuwachs unter den Kontinenten erreichte Asien mit plus 9,9 Prozent auf 2,9 Millionen Passagiere. Erstmals landeten dabei in den Vereinigten Arabischen Emiraten (plus 25,7 Prozent) mehr Fluggäste aus Deutschland als in China (ohne Hongkong - plus 15,8 Prozent). Hintergrund ist das starke Wachstum des Flughafens Dubai. Beide Länder kamen auf jeweils knapp 0,4 Millionen Passagiere aus Deutschland. (dpa)