China will Ärger auf der IAA vermeiden
30.08.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Zu dem Vorwurf, dass der BMW X5 und der Smart Fortwo kopiert worden seien, wollte sich der Sprecher nicht äußern. «Bei vielen Autos ist es so, dass sie im Zuge der Entwicklung einige fortschrittliche Dinge voneinander lernen», sagte er und wehrte ab: «Wir sind ein legales Unternehmen. Unsere Autos sind legale Produkte.»
Deshalb mache es für das Unternehmen keinen Sinn, ausführlich auf die Vorwürfe einzugehen. Die Autos seien in Peking bei der Reform- und Entwicklungskommission, der obersten Wirtschaftsbehörde in China, registriert.
Dagegen hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei ihrem Besuch in der Volksrepublik am Dienstag chinesische Plagiate deutscher Autos deutlich kritisiert: «Wenn dann plötzlich ein Auto da steht, das aussieht wie ein Smart, aber keiner ist, sondern doch eine Kopie, die nicht ganz legal erarbeitet wurde, dann ist das nicht gut», sagte Merkel in Peking.
Zu der IAA vom 13. bis 23. September haben sich 1046 Aussteller aus mehr als 40 Ländern angemeldet. Aus China sind vier Pkw-Hersteller sowie gut 50 Zulieferer vertreten. Die deutschen Hersteller hatten angekündigt, sich gegen illegale Plagiate auf der Messe zu wehren. (nz/dpa)

