18.08.2007
Herausgeber: netzeitung.de
'The situation continues to improve', hieß es am Samstag auf der Skype-Homepage Screenshot: nz
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Mehr als einen Tag lang funktionierte der Internetdienst Skype nicht - wegen eines «Fehler im Algorithmus». Hacker sollen mit den Problemen nichts zu tun haben.
Der Internettelefonie-Dienst Skype funktioniert nach einem mehr als eintägigem Ausfall wieder. Der Dienst mit mehr als 220 Millionen registrierten Nutzern teilte in der Nacht zum Samstag mit, die Störung sei behoben. Nähere Erklärungen, wie es am Donnerstag zu dem massiven Ausfall gekommen ist, gab es weiterhin nicht. Bisher hieß es lediglich, der Grund sei ein «Fehler im Algorithmus der Skype-Netzwerksoftware», die das Zusammenspiel des Skype-Programms auf den Computern der Nutzer mit dem restlichen Netzwerk regele.
Skype hatte auch betont, dass es nicht Opfer eines Hacker-Angriffs geworden sei. Darüber war spekuliert worden, nachdem im Internet Anleitungen kursierten, wie man Skype angreifen könne. Skype-Sicherheitschef Kurt Sauer sagte der «New York Times» vom Freitag, die Störung sei von einer einzigartigen Kette von Ereignissen verursacht worden, «und die genaue Entwicklung ist noch nicht völlig verstanden worden».
Mit der Software von Skype können Nutzer über das Internet kostenlos telefonieren und untereinander Textnachrichten verschicken. Im Gegensatz zu anderen ähnlichen Anbietern läuft die Kommunikation mit Skype nicht über einen Zentral-Server, sondern nach dem so genannten Peer-to-Peer-Prinzip direkt zwischen den Computern der Nutzer. Das 2002 gegründete Unternehmen mit Sitz in Luxemburg gehört dem Online-Auktionsriesen eBay, der dafür 2,6 Milliarden Dollar hinblätterte. (dpa)