Strom bleibt Gewinntreiber bei Eon
15.08.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Mit seiner Halbjahresbilanz erfüllt das Unternehmen die Erwartungen der Analysten weitgehend. Experten hatten im Durchschnitt mit einem Ebit in Höhe von 5,42 Milliarden Euro und einem Umsatz von 37,2 Milliarden Euro gerechnet. Den Überschuss hatte sie bei 4,43 Milliarden Euro gesehen. Einige Aktienhändler zeigten sich dennoch enttäuscht. Im vorbörslichen Handel gab die Eon-Aktie nach.
Ergebnistreiber war das Stromgeschäft, wobei der Absatz in Zentraleuropa deutlich anzog. Kräftige Zuwächse wiesen auch die Töchter in Großbritannien und Skandinavien aus. Dämpfend wirkte sich hingegen das Gasgeschäft aus, das wegen der milden Temperaturen im Winter und Frühling einen geringeren Absatz verbuchte.
Über den Rückkauf von eigenen Aktien will Eon seine Aktionäre an der Entwicklung des Konzerns beteiligen. Bis Ende kommenden Jahres sollen für bis zu sieben Milliarden Euro eigene Aktien gekauft werden, die Hälfte davon in diesem Jahr. Bislang seien Aktien im Wert von rund 1,1 Milliarden Euro aufgekauft worden, hieß es. (dpa-afx)

