Vattenfall drängt zu rascher Aufklärung
«Wir erhoffen uns, dass wir Mitte, Ende August erste Ergebnisse haben», sagte der Chef der Atomsparte in Deutschland, Reinhardt Hassa, auf dem Gelände des Reaktors in Geesthacht. Man werde die Vorschläge der Experten umsetzen und wieder in Betrieb gehen.
Es gehe darum, von der Technik über die Reaktion des Personals bis zu organisatorischen Fragen alles zu untersuchen, sagte Adolf Birker, Mitglied der Expertenrunde. Die Diskussion bezeichnete er als überhitzt, weil sie von der Sache ablenke.
Auf einen Termin wollte er sich aber nicht festlegen. Das für die Atomaufsicht zuständige Kieler Sozialministerium macht eine vollständige Aufklärung der Ursachen zur Bedingung für die Genehmigung, den Reaktor wieder hochzufahren. Nach Angaben von Vattenfall bedeutet der Stillstand von Krümmel und Brunsbüttel einen Einnahmeausfall von täglich einer Million Euro. (dpa/AP)

