SonyBMG klagt wegen fehlerhaftem Kopierschutz12. Jul 2007 09:05  |  CD-Abspielgerät im Computer | Foto: nz |
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Weil CDs von SonyBMG mit fehlerhaftem Kopierschutz verkauft wurden, will die Firma Schadenersatz haben. Der Hersteller soll eine zweistellige Millionensumme zahlen.
Der Musikkonzern Sony BMG Music Entertainment hat die für die Kopierschutztechnik MediaMax verantwortliche Firma Amergence Group auf Schadenersatz verklagt. Die Technik sei fehlerhaft gewesen und habe Sony BMG mehrere Millionen Dollar gekostet, hieß es in der in New York eingereichten Klage. SonyBMG fordert insgesamt zwölf Millionen Dollar von der in Phoenix ansässigen Firma, die früher SunnComm International hieß. Die beklagte Firma will sich indes zur Wehr setzen.
SonyBMG hatte den Kopierschutz in einigen Musik-CDs eingesetzt. Bis 2005 wurden rund vier Millionen Stück ausgeliefert. Die Kopierschutztechnik begrenzte die Zahl der Kopien, die von einer CD gemacht werden können. Nutzer berichteten von Problemen, wenn sie die CDs auf ihren Rechnern abspielten. Beschwerden gab es auch über eine weitere von SonyBMG eingesetzte Kopierschutztechnik. Im Herbst erklärte sich das Unternehmen bereit, insgesamt 5,75 Millionen Dollar zur Beilegung von Klagen zu zahlen. (AP)
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