Der US-Computerkonzern IBM, der sechs der zehn schnellsten und 23 der 50 schnellsten Superrechner gebaut hat, will mit seinem neuen System Blue Gene/P auch künftig seine Spitzenposition verteidigen. Aus dieser Serie soll voraussichtlich bereits im kommenden Jahr ein Supercomputer fertig gestellt werden, der eine permanente Rechengeschwindigkeit von mehr einem Petaflop erreicht und damit rund 100.000 Mal leistungsfähiger wäre als ein gewöhnlicher PC.Schon in diesem Herbst soll ein System der Blue Gene/P-Reihe am Forschungszentrum Jülich installiert werden. Es ist auf 220 Teraflops ausgelegt und wäre damit derzeit unter den schnellsten drei Supercomputern der Welt.
Seit 1993 veröffentlicht Hans Werner Meuer, Professor an der Universität in Mannheim, mit drei weiteren Wissenschaftlern die «Top 500»-Rangliste im Rahmen der Internationalen Supercomputer-Konferenz, die diesmal in Dresden stattfindet. (dpa)