netzeitung.deWas ändert sich durch T-Service?

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Die Telekom und Verdi haben sich auf einen Kompromiss im Arbeitskampf geeinigt. Ein Überblick über die vereinbarten Konditionen in den neuen Service-Gesellschaften.

Die Mitarbeiter müssen in den neuen Service-Gesellschaften 38 Stunden in der Woche arbeiten. Das sind vier Stunden mehr als bislang. Eine halbe Stunde ist davon für die Qualifizierung vorgesehen. Die Vergabe von Aufträgen an externe Dienstleister soll deutlich zurückgefahren werden. Der Samstag ist künftig Regelarbeitstag.

Das Gehalt der betroffenen Mitarbeiter sinkt um 6,5 Prozent. Jedoch federt die Telekom die Einbußen bis Ende 2010 ab. Für die ersten 18 Monate beträgt die Ausgleichszahlung 100 Prozent, für die nächsten zwölf Monate 66 Prozent und für das folgende Jahr 33 Prozent. Bis Ende 2008 wurde bei den Tarifen eine Nullrunde vereinbart.

Zudem will die Telekom den variablen Gehaltsbestandteil von derzeit sieben auf 15 bis 20 Prozent in drei Jahren erhöhen. Mit dem vorgeschlagenen Erfolgsbonus ab 2011 setzte sich die Telekom-Seite nicht durch. Die Einstiegsgehälter werden über 30 Prozent gesenkt. Sie liegen je nach Tätigkeit künftig zwischen 21.400 und 23.200 Euro im Jahr. Im Gegenzug sollen 4150 Auszubildende eingestellt werden.

Die Mitarbeiter in den neuen Gesellschaften sind bis Ende 2012 vor betriebsbedingten Kündigungen geschützt. Die Jobgarantie für die verbleibenden Beschäftigten der Festnetzsparte T-Com wurde um ein Jahr bis Ende 2009 verlängert. Die Telekom garantiert, die neuen Gesellschaften bis Ende 2010 nicht zu verkaufen. (Reuters)