Sony entschuldigt sich für virtuelle Entweihung
17.06.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Die anglikanische Kirche hatte das als virtuelle Entweihung verurteilt. Sie forderte Sony auf, den so genannten Ego Shooter vom Markt zu nehmen oder das Gotteshaus aus dem Spiel zu streichen. Zudem sollte das Unternehmen die Kirche in Manchester finanziell in ihrem Kampf gegen Waffengewalt zu unterstützen, unter der die nordenglische Stadt seit Jahren zunehmend leidet.
Die Kirche begrüßte die Entschuldigung, stellte aber fest, dass ihre übrigen Forderungen noch unerfüllt seien. Bei einem von Sony angebotenen Treffen mit Vertretern der Kathedrale sollten diese angesprochen werden. Dekan Govender hatte zuletzt erklärt, er sei geschockt, dass ein Ort des Gottesdienstes und des Gebets, des Lernens und der Kultur der Jugend als Platz dargestellt werde, wo Schusswaffen abgefeuert werden können. (Reuters)

