netzeitung.deTelekom «in allen Punkten» gesprächsbereit

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Ringen um den Status: Streikende Telekom-Mitarbeiter (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Ringen um den Status: Streikende Telekom-Mitarbeiter
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Im Streit um die Auslagerung von zehntausenden Mitarbeitern in Servicegesellschaften zeigt sich die Telekom kompromissbereit. Konzernchef Obermann hofft auf neue Gespräche mit den Streikenden.

Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Telekom wird die Große Tarifkommission von Verdi heute über das weitere Vorgehen entscheiden. Basis der Gespräche ist das Angebot von Personalvorstand Thomas Sattelberger, das zusätzliche Boni sowie Investitionen in Weiterbildungsmaßnahmen in Aussicht stellt. Von der Dienstleistungsgewerkschaft wird ein Signal erwartet, ob auf Grundlage dieser Vorschläge die Verhandlungen fortgesetzt werden können.

Die Telekom-Mitarbeiter streiken seit vier Wochen, weil der Konzern rund 50.000 Mitarbeiter in den Bereich T- Service auslagern will, die dort für weniger Geld länger arbeiten sollen.

Telekom-Vorstandschef René Obermann sieht durchaus Chancen für eine Lösung in dem seit Monaten andauernden Konflikt. «Wir haben neue Zuversicht, dass Verdi an den Verhandlungstisch zurückkehren und konstruktiv mit uns verhandeln will», sagte der Telekom-Chef dem «Handelsblatt».

Der Konzern sei bereit, auch weitere Kompromisse zu machen. «Wir sind in allen Punkten gesprächsbereit, aber wir werden uns nicht von unserem Gesamtkonzept verabschieden.» Von Verdi forderte Obermann «realistische Vorschläge».

Die Proteste der Beschäftigten gegen die Auslagerung will Verdi unvermindert fortsetzen. Dadurch gibt es Verzögerungen bei den Neuaufträgen sowie der Entstörung. (dpa)