Eon-Chef bemüht Tochter für Strompreis-Vergleich27. Mai 2007 15:38  |  Dreht sich immer schneller: Da Rädchen im Zähler
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Die großen Energiekonzerne müssen die steigenden Strompreise verteidigen. Für Eon-Chef Bernotat ist durchaus vertretbar, täglich den Preis eines halben Bieres in Elektroenergie zu investieren.
Der Energiekonzern Eon rechnet mit steigenden Strompreisen. «Mittelfristig, also innerhalb der nächsten drei Jahre, dürften die Strompreise eher steigen», sagte Vorstandschef Wulf Bernotat der «Bild am Sonntag». Aus vier Gründen wird Bernotat zufolge der Strom noch teurer. Klimaschutz gebe es nicht zum Nulltarif. «Das verschweigt die Politik gerne.» Zweitens müsse man weltweit immer mehr in die Erschließung neuer Energiequellen investieren. Und drittens steige die weltweite Nachfrage stark an. Und nicht zuletzt erhöhe die Politik den Strompreis «permanent durch Umlagen und Steuern». Das mache mittlerweile 40 Prozent des Strompreises aus.
Bernotat hält die deutschen Stromkosten für günstig. Um dis zu begründen, macht er folgende Rechnung auf: Seine Tochter zahle für ihre Zwei-Zimmer-Wohnung 1,30 Euro pro Tag für Strom. Das sei weniger, als man für ein Bier in der Eckkneipe ausgeben müsse.
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«1,30 Euro ist doch kein hoher Betrag für den Komfort, dass Fernseher, Geschirrspüler, Waschmaschine und Stereoanlage immer laufen können und das Licht nie ausgeht.» Manche Experten seien der Ansicht, Strom sei immer noch zu billig, und deshalb würde Energie verschwendet. (nz/AP)
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