Im Gegenzug verbleiben aber auch sämtliche Risiken und Verpflichtungen für Pensionen und Gesundheitskosten bei der neuen Chrysler-Holding. Allein die ungesicherten Gesundheitskosten werden auf rund zehn Milliarden Dollar geschätzt.Die vom Management vorgeschlagene Umbenennung in Daimler AG soll eine Außerordentliche Hauptversammlung beschließen, teilte das Unternehmen weiter mit. «Wir wollen der weltweit führende Hersteller von Premium-Fahrzeugen und Premium-Services sein - in jedem Marktsegment, in dem wir tätig sind», sagte Vorstandschef Dieter Zetsche.
Das außerordentliche Aktionärstreffen wurde für den Herbst angesetzt. Im dritten Quartal 2007 soll der Verkauf der Chrysler- Anteile auch endgültig abgeschlossen sein. Die Deutschen hatten Chrysler nach dem Kauf 1998 unter der Regie des heutigen Konzernchefs Zetsche aufwändig saniert, zuletzt gab es jedoch wieder hohe Verluste. Daher kündigte DaimlerChrysler an, für Chrysler alle Optionen zu prüfen.