12. Mai 2007 13:37
Zur Fußball-WM brachte der Erotik-Konzern Vibratoren «Michael B.» und «Olli Kahn» in die Stores. Die Nationalspieler zeigten sich wenig amüsiert und klagten – Uhse muss nun zahlen.
Nachdem die beiden Fußballspieler dagegen geklagt hatten, einigten sich die Streitparteien am Freitag vor dem Hamburger Landgericht auf einen Vergleich. Die Richter der Pressekammer sahen im Vorgehen des Erotik-Händlers eine schwere Verletzung des Persönlichkeitsrechts der Nationalspieler.Ursprünglich hatten die beiden klagenden Fußballspieler je 60.000 Euro Entschädigung gefordert. Ihre Anwältin machte geltend, dass der Händler ganz gezielt die Fußball-WM ausgenutzt habe. Auf Anregung des Vorsitzenden Richters vereinbarten dann Kläger und Beklagte eine niedrigere Summe. (dpa)