Telekom-Streik soll Banken treffen
05.05.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Verdi wolle zudem nicht ausschließen, dass die Kommunikationsinfrastruktur des G-8-Gipfels Anfang Juni in Heiligendamm bestreikt wird, obwohl die Telekom offenbar im Vorfeld darum gebeten hat, dies zu unterlassen, schreibt das Magazin. «Der Konzern fürchtet natürlich um sein internationales Ansehen», sagt Wilhelm.
«Doch das ist nicht unser Problem.» Während der drei Tage andauernden Urabstimmung über den Streik will Verdi insgesamt 30 000 Mitarbeiter zum Warnstreik aufrufen. Das Ergebnis der Urabstimmung soll am kommenden Donnerstag unmittelbar im Anschluss an die Bekanntgabe der Telekom- Quartalszahlen verkündet werden.
Die Telekom will 50 000 Beschäftigte in Service-Gesellschaften auslagern, wo sie für weniger Geld länger arbeiten sollen. Die Verhandlungen zwischen ver.di und dem Telekom-Management über die Auslagerung waren in der vergangenen Woche abgebrochen worden. (dpa)

