21. Mrz 2007 14:53
BASF tut sich bei der Entwicklung und Vermarktung widerstandsfähigerer Nutzpflanzen mit dem US-Konzern Monsanto zusammen. Beide Firmen teilen sich zwar die Kosten - aber nicht die Erträge.
«Das ist eine Superkooperation», sagte BASF-Vorstandsvorsitzender Jürgen Hambrecht in New York: «Wir haben jetzt den besten Partner ausgewählt, den es auf dieser Erde gibt.» Die gemeinsamen Projekte werden von beiden Partnern je zur Hälfte finanziert – an den Erträgen soll Monsanto allerdings mit 60, BASF mit 40 Prozent beteiligt werden. Diese Aufteilung sei gerechtfertigt, da Monsanto in die Kooperation deutlich mehr Ressourcen einbringe als BASF, begründete Hambrecht.BASF habe in den vergangenen Jahren darauf verzichtet, ein eingeführtes Saatgutunternehmen zu erwerben, ergänzte der Konzernchef. Nun könne der Konzern aber die Vertriebswege von Monsanto ebenso nutzen wie die Versuchsflächen des US-Unternehmens weltweit. Nach Angaben des Chemiekonzerns betrifft die Vereinbarung die weltweit wichtigsten Nutzpflanzen: Mais, Soja, Baumwolle und Raps.