Badenia will geprellte Käufer entschädigen
17.03.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Die Hälfte davon sei bereits angenommen, fügte er hinzu. Diesen Weg gehe er, um die «Dinge wieder ins Lot zu bringen» und in Not geratenen Menschen zu helfen. Er sei der tiefen Überzeugung, dass Ethik und Moral im Geschäftsleben «unverzichtbar» seien, und er wisse, dass sehr viele Käufer «sehr unglücklich» seien, sagte der 65-jährige Manager, der seit fünf Jahren durch das «Minenfeld» des als «Badenia-Skandal» bezeichneten Immobiliengeschäfts geht.
Viele der seinerzeit verkauften Immobilien haben heute nur noch einen geringen Wert, die Belastungen für die Käufer sind aber geblieben. Die Badenia hat sich dabei stets gegen die Klagen der Kunden gewehrt, die Bausparkasse sei verantwortlich für die Verkäufe. Schroeder legt nach wie vor Wert auf die Feststellung, dass sein Unternehmen nur Finanzier der Immobilien war. Er sei aber interessiert daran, den «Weg der Verständigung» weiter zu gehen, auch wenn die Badenia vor dem BGH obsiegen sollte. (nz/dpa)

