Jobs erneut wegen Optionen unter Beschuss
Jobs war nach einem Bericht des «Wall Street Journal» (WSJ) an den Verhandlungen über ein Optionsgeschäft beteiligt, das der berühmte Animationsfilm- Regisseur John Lasseter im Zuge eines Anstellungsvertrages im Jahr 2001 von Pixar erhielt. Das berichtete die Zeitung unter Berufung auf Insider. Prekär: Die Optionen seien zu dem niedrigsten Aktienkurs des vergangenen Jahres angesetzt gewesen. Und der Zeitpunkt dieses niedrigen Kursniveaus lag drei Monate vor der tatsächlichen Unterzeichnung des Anstellungsvertrages.
Der Deal ist einer von mehreren undurchsichtigen Optionsgeschäften, die von dem im vergangenen Jahr von Disney übernommenen Trickfilm-Studio vergeben worden waren. Jobs selbst sitzt als größter Einzelaktionär im Aufsichtsrat von Disney. Der US-Unterhaltungskonzern lässt die Praktiken von Pixar bereits intern untersuchen und auch die US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC interessiert sich für die Geschäfte.
Jobs steht wegen dubioser Optionsgeschäfte bei Apple bereits in der Kritik. Vor wenigen Wochen musste er dem US-Justizministerium und der SEC Rede und Antwort stehen. In den Jahren 1997 bis 2002 wurden Bezugsrechte auf Apple-Aktien zu Gunsten der Mitarbeiter und zu Lasten des Unternehmens zurückdatiert. (nz)

