15. Jan 2007 16:57
Die Braunschweiger Staatsanwaltschaft hat sich in der VW-Affäre angeblich verbotener Methoden bedient. So sollte Ex-Vorstand Hartz angeblich zur Aussage gegen den Hauptangeklagten Volkert gebracht werden.
, Klaus Volkert, in der Affäre um Lustreisen und Untreue verteidigt. Schwenn forderte deshalb laut «Süddeutscher Zeitung» die Leitung der Braunschweiger Strafverfolgungsbehörde auf, die federführenden Ermittler auszuwechseln.Hintergrund ist ein Interview, das Wolff der «Zeit» gegeben hatte. Darin hatte sie eingeräumt, dass die Staatsanwaltschaft den Vorwurf habe fallen lassen, Hartz selbst habe auf Firmenkosten Prostituierte besucht. Angesichts der übrigen Vorwürfe an Hartz, die sich auf einen Gesamtschaden von mehr als zwei Millionen Euro belaufen, fielen die wenigen Tausend Euro für Besuche bei Prostituierten nicht ins Gewicht. Im Gegenzug habe Hartz umfangreiche, Volkert belastende Aussagen zugesagt. Dem «Zeit»-Reporter habe Wolff auch gesagt, dass sie zusätzliche Zeugen – womöglich auch Prostituierte – laden wolle, sollte Hartz entgegen seinem Versprechen nicht umfänglich aussagen.