US-Airlines könnten Verlustjahre beenden
02.01.2007
Herausgeber: netzeitung.de
In den Jahren 2001 bis 2005 häuften die Unternehmen vor allem aufgrund hoher Treibstoffkosten, Überkapazitäten und einer harten Konkurrenz durch Billiganbieter - einen Verlust von insgesamt 35 Milliarden Dollar an. Allein in 2005 belief sich das Defizit der Branche auf 5,7 Milliarden Dollar. Zusätzlich hatten die mit Flugzeugen ausgeführten Terror-Anschläge von New York und Washington am 11. September 2001 die Branche belastet.
Zusammenschlüsse würden von potentiellen Investoren zwar begrüßt - allerdings führten Fusionen oft auch zu zusätzlichen Kosten, die wiederum die Gewinne beeinträchtigen könnten, warnte der Experte. «Ohne Konsolidierung wäre 2007 das erste normale Jahr seit langer Zeit.»
Der US-Branchenverband rechnet in diesem Jahr mit einem Gewinn von rund vier Milliarden Dollar: Das wäre das beste Jahr seit 1999, als die amerikanische Luftfahrtindustrie ein Plus von 5,4 Milliarden Dollar erwirtschaftete. Die Prognose setzt voraus, dass die Benzinpreise nicht weiter steigen und die US-Wirtschaft nicht an Fahrt verliert. Der Verband unterstellt ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 2,5 bis drei Prozent.
Die Fluggesellschaft hatte davor gewarnt, dass sich das Umsatzwachstum im laufenden Jahr abschwächen werden. Analysten, die zuvor auf einen Gewinn gehofft hatten, fürchten nunmehr, dass das Unternehmen einen Verlust ausweisen könnte. (nz)

