netzeitung.deSpringer profitiert von starkem Anzeigenschäft

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Springer-Chef Mathias Döpfner (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Springer-Chef Mathias Döpfner
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Dank deutlich gestiegener Anzeigenerlöse hat der Axel-Springer-Verlag in den ersten neun Monaten mehr verdient. Das Unternehmen bekräftigte die Umsatzprognose.

Das Verlagshaus Axel Springer
weist in der Neunmonats- Bilanz einen höheren Überschuss aus. Wie das Unternehmen am Mittwoch in Berlin mitteilte, stieg das Konzernergebnis auf 173,3 Millionen Euro nach 156,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich auf 5,53 Euro. Vor einem Jahr waren es 5,01 Euro gewesen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) verbesserte sich auf Jahressicht um 7,5 Prozent auf 267 Millionen Euro.

Der Gesamtumsatz ging von Januar bis September allerdings auf 1,736 Milliarden Euro von zuvor 1,766 Milliarden Euro zurück. Springer begründete dies mit dem Wegfall des Tiefdrucks- Geschäfts, welches in das Joint Venture Prinovis eingebracht wurde. Wie Springer weiter mitteilte, stiegen die Vertriebs- und Anzeigenerlöse leicht von 1,58 Milliarden auf 1,61 Milliarden Euro. Die Anzeigenerlöse legten dabei um 3,9 Prozent zu und trugen damit wesentlich zu dem Umsatzplus im Kerngeschäft von 1,5 Prozent bei.

Umsatzzuwachs im Kerngeschäft
Mit Blick auf das Gesamtjahr bestätigte Vorstandschef Mathias Döpfner die zur Jahresmitte erhöhte Prognose: Er rechnet mit einer leichten Steigerung des Umsatzes im Kerngeschäft. Da sich der Wegfall der Tiefdruckumsätze im Zuge der Ausgliederung des Tiefdrucks in das Gemeinschaftsunternehmen Prinovis erstmals ganzjährig auswirken wird, werden die Gesamtumsätze im Konzern voraussichtlich leicht unter dem Vorjahreswert liegen. (nz)