Auch Telekom-Vorstand will verzichten
Zugleich verteidigte er den am Dienstag angekündigten Konzernumbau und den von rund 45.000 Mitarbeitern geforderten Lohnverzicht von 30 bis 50 Prozent. «Keiner nimmt den Mitarbeitern einfach die Hälfte des Gehalts aus dem Portemonnaie. Wir werden mit den Gewerkschaften über Gehälter, flexiblere und längere Arbeitszeiten sowie Sozialverträglichkeit reden. Ich weiß, dass ich damit keine Begeisterungsstürme auslöse. Aber geringer bezahlte Arbeit ist besser als keine Arbeit», zitierte ihn das Blatt.
Am Wochenende war in Medienberichten aus einem angeblichen internen Vorstandspapier zitiert worden, wonach nach dem Abbau von 32.000 Stellen bis 2008 die Streichung weiterer 23.000 Arbeitsplätze bis 2010 geprüft werde. Die Telekom brauche statt der aktuell 167.000 Mitarbeiter lediglich noch 93.000 Beschäftigte. «Eine solche Zahl gibt es auf Vorstandsebene nicht», widersprach Personalvorstand Heinz Klinkhammer den Berichten. Er dementierte, dass es ein solches Vorstandspapier gebe. (nz)

